Saatgut & Raritäten

Home  Saatgut  Stationen  Impressum  Fotos


Gurkengewächs

Cucurbitaceae

Kiwano

Stachelgurke, Horngurke, Zackengurke

Cucumis metuliferus  

Kiwano genussreif

Herkunft: Die Pflanze stammt aus den Steppengebieten des Kalahari-Gebietes im südlichen Afrika, ist einjährig, frostempfindlich und wärmebedürftig, weshalb der Anbau im Gewächshaus empfohlen wird. In milden Gebieten und schönen Sommern fruchtet sie aber auch im Freiland.
Der Anbau erfolgt wie bei Gurken, allerdings wachsen Kiwanos üppiger und müssen eingekürzt werden. Dabei ist nicht nur im Umgang mit den stacheligen Früchten Vorsicht angebracht, sondern auch beim Schneiden der kratzigen Blätter und Triebe.

Verwendung: Die Frucht wird längs halbiert und das Fruchtfleisch mit den Samen ausgelöffelt. Das Fruchtfleisch schmeckt nach Gurke, Banane und Limone. Am besten wird es mit Zitrone und Salz oder Zucker leicht gewürzt und roh aus der Schale gelöffelt. Das Aroma ist allerdings nicht sehr intensiv. Kiwanos werden hauptsächlich wegen ihres Aussehens gekauft und stellen einen attraktiven Blickfang auf einem Buffet dar. Hierzu schneidet man sie längs oder quer durch. Mit einem Löffel wird das Fruchtfleisch herausgelöst. Die feste Schale behält ihre Form und kann als dekoratives Gefäß verwendet werden. Man füllt die Schalenhälften mit Obstsalat oder pikanten Salaten

 Lagerung: Geerntet wird, wenn die Früchte von grün auf gelb umfärben. In der Vollreife, wenn sie ganz gelb sind, sind die Samen schon zu hart. Die Früchte sind gut lagerfähig. Über mehrere Monate reifen sie dann nach. Kiwanos lassen sich problemlos an einem kühlen, trockenen Ort, aber nicht im Kühlschrank, über Monate aufbewahren.

Kiwano 2004, am Zaun